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Motorradabenteuer in Nepal – Von Kathmandu ins versteckte Königreich Mustang
Diese außergewöhnliche Motorradreise durch Nepal führt von der lebendigen Hauptstadt Kathmandu bis in die abgelegene Hochgebirgsregion Mustang, auch bekannt als das ehemalige Königreich Lo. Die Tour verbindet eindrucksvolle Landschaften, anspruchsvolle Bergstrecken und kulturelle Tiefe und richtet sich an Reisende, die ein echtes Motorradabenteuer im Himalaya suchen.
Unsere 16-tägige Motorradreise beginnt in Kathmandu, der pulsierenden Hauptstadt Nepals am Fuße des Himalaya. Nach der Ankunft erfolgt der Transfer in unser Hotel im Stadtteil Thamel. Zur kulturellen Einstimmung besuchen wir den Durbar Square, ein UNESCO-Weltkulturerbe und historischer Palastplatz, der einen ersten intensiven Eindruck von Nepals Geschichte und Spiritualität vermittelt.
Am folgenden Tag verlassen wir Kathmandu in einem komfortablen Fahrzeug und fahren in rund drei Stunden nach Nuwakot, wo unsere Motorräder bereits auf uns warten. Der restliche Tag dient als entspannter Einstieg in die bevorstehende Motorradtour nach Mustang: eine kurze Aufwärmfahrt inklusive Gewöhnung an den Linksverkehr sowie Zeit für individuelle Anpassungen der Maschinen. Die Übernachtung erfolgt in einem gemütlichen Resort in naturnaher Umgebung.
Das zentrale Ziel unserer Reise ist die Region Mustang, vor Ort bekannt als das Königreich Lo. Strategisch gelegen an der historischen Handelsroute zwischen Tibet und Indien entwickelte sich Mustang über Jahrhunderte zu einem bedeutenden Zentrum von Handel, Kultur und Spiritualität. Bis ins 18. Jahrhundert war Mustang ein unabhängiges Königreich, bevor es in den nepalesischen Staat eingegliedert wurde.
Der starke tibetische Einfluss prägt die Region bis heute – sichtbar in Sprache, Religion, Architektur und im Alltag der Menschen. Der letzte König von Mustang, Jigme Dorje Palbar Bista, genoss großes Ansehen, bis die Monarchie im Jahr 2008 offiziell abgeschafft wurde. Trotz dieses politischen Wandels blieb die kulturelle Identität Mustangs erhalten. Für viele Reisende zählt Mustang zu den eindrucksvollsten Zielen einer Motorradreise im Himalaya: abgelegen, ursprünglich und von außergewöhnlicher spiritueller Tiefe.
Fahrer: € 4.480
Beifahrer: Nicht geeignet
Einzelzimmerzuschlag: € 490
Der Preis beinhaltet die Tourismusgebühr von 500 USD für Upper Mustang.
Fahrer: € folgt
Beifahrer: Nicht geeignet
Einzelzimmerzuschlag: € folgt
Der Preis beinhaltet die Tourismusgebühr von 500 USD für Upper Mustang.
Ja. Ein internationaler Führerschein in Kombination mit dem nationalen Führerschein ist verpflichtend. Er wird zwar nicht immer kontrolliert, aber im Fall der Fälle ist er vorzuweisen.
Ja, der Kauf einer lokalen Prepaid-SIM-Karte von Nepal Telecom (NTC) oder Ncell ist günstig und problemlos möglich. SIM-Karten sind am Flughafen Kathmandu und in offiziellen Shops in Städten wie Kathmandu, Pokhara oder Chitwan erhältlich.
Für den Kauf werden Reisepass (Original + Kopie) und manchmal auch ein Passfoto benötigt. eSIM-Optionen sind ebenfalls verfügbar.
Ja – grundsätzlich ist Fotografieren in Nepal in öffentlichen Bereichen erlaubt. Dennoch sollten einige wichtige rechtliche und kulturelle Regeln beachtet werden:
Nepal hat klare und vergleichsweise strenge Drohnengesetze und reguliert den Drohneneinsatz zentral über die Luftfahrtbehörde. Auch wenn das Land spektakuläre Landschaften bietet, ist Drohnenfliegen für Touristen nicht frei erlaubt.
Die Einfuhr von Drohnen ist grundsätzlich möglich, sie müssen jedoch bei der Einreise deklariert werden. In Einzelfällen kann der Zoll eine Registrierung oder vorübergehende Verwahrung verlangen.
Ausländische Drohnenpiloten dürfen nur fliegen, wenn sie zuvor eine Genehmigung der Civil Aviation Authority of Nepal (CAAN) eingeholt haben. Je nach Einsatzort können zusätzlich Genehmigungen lokaler Behörden, des Innenministeriums oder der jeweiligen Distriktverwaltung erforderlich sein.
Illegale Drohnenflüge können mit Geldstrafen oder der Beschlagnahmung der Drohne geahndet werden. Besonders sensibel sind Flughafennähe, Grenzregionen, Militäranlagen, Regierungsgebäude sowie Nationalparks und Schutzgebiete.
Touristen sollten sich bewusst sein, dass ein Verstoß gegen die Drohnengesetze in Nepal ernste Konsequenzen haben kann. Die Vorschriften werden regelmäßig angepasst, und viele im Internet veröffentlichte Drohnenaufnahmen stammen vermutlich aus Zeiten mit anderen Regelungen oder ohne offizielle Genehmigung. Dies ist jedoch keinesfalls eine Empfehlung, die Vorschriften zu umgehen.
In Nepal gilt eindeutig: Drohnenfliegen ohne vorherige Genehmigung ist risikoreich und kann zu erheblichen Strafen führen. Wer legal fliegen möchte, sollte sich vorab umfassend informieren und alle erforderlichen Bewilligungen einholen.
Neben den üblichen Standardimpfungen sind für Nepal keine weiteren Impfungen vorgeschrieben, sofern keine Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet erfolgt.
Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B und Typhus sind im Allgemeinen nicht zwingend erforderlich, können jedoch je nach individueller Reiseroute, Aufenthaltsdauer und persönlichen Umständen in Betracht gezogen werden.
Eine Tollwutimpfung kann bei längerem Aufenthalt, bei Trekkingtouren in abgelegenen Regionen oder bei engem Kontakt mit Tieren erwogen werden.
Eine vorbeugende Impfung gegen Malaria ist derzeit nicht verfügbar. Das Malariarisiko ist insgesamt gering und beschränkt sich hauptsächlich auf tiefer gelegene Gebiete im Süden des Landes (Terai). In höher gelegenen Regionen und in den üblichen Trekkinggebieten besteht in der Regel kein Malariarisiko.
Wir empfehlen, sich rechtzeitig vor der Reise von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt individuell beraten zu lassen.
Typische Souvenirs aus Nepal sind vor allem handgefertigte Produkte mit starkem kulturellem und religiösem Bezug. Besonders bekannt sind Pashmina-Schals aus feiner Wolle, die in vielen Farben und Qualitäten erhältlich sind. Ebenfalls sehr beliebt sind handgearbeitete Klangschalen, die traditionell im buddhistischen Kontext verwendet werden und heute weltweit als Meditations- und Entspannungsinstrumente geschätzt werden.
Ein weiteres klassisches Mitbringsel sind Thangka-Malereien – detailreiche buddhistische Rollbilder mit spirituellen Motiven. Häufig gekauft werden auch Gebetsfahnen, die in Nepal allgegenwärtig sind und symbolisch Glück, Mitgefühl und Schutz verbreiten sollen.
Darüber hinaus finden sich Mala-Gebetsketten aus Sandelholz, Rudraksha-Samen oder Halbedelsteinen, traditioneller Silberschmuck mit Türkis oder Koralle, handgeschnitzte Holzmasken und -figuren, handgewebte Taschen sowie lokale Produkte wie nepalesischer Tee oder Gewürzmischungen.
In Städten wie Kathmandu – insbesondere im Viertel Thamel – gibt es eine große Auswahl an Kunsthandwerk, Textilien und Trekking-Souvenirs, die an die Himalaya-Region erinnern.
In Nepal ist es wichtig, Respekt gegenüber Religion, Tradition und lokalen Gepflogenheiten zu zeigen. Beim Betreten von Tempeln, Klöstern oder religiösen Stätten sollten Schultern und Knie bedeckt sein; Schuhe sind in der Regel auszuziehen. In hinduistischen Tempeln ist der Zutritt für Nicht-Hindus teilweise nicht gestattet. Fotografieren ist nicht überall erlaubt und sollte vorher erfragt werden.
Öffentliche Zuneigungsbekundungen gelten als unüblich und sollten vermieden werden. Beim Grüßen ist ein leichtes Nicken oder das Zusammenlegen der Hände vor der Brust mit einem „Namaste“ üblich. Die linke Hand gilt traditionell als unrein und sollte möglichst nicht zum Überreichen von Speisen oder Gegenständen verwendet werden.
Zudem wird ein respektvoller Umgang mit religiösen Symbolen, Statuen und Gebetsgegenständen erwartet. Abfälle sollten ordnungsgemäß entsorgt und Natur sowie Kulturgüter mit Sorgfalt behandelt werden.
Wir rechnen mit einer reinen Fahrzeit von etwa fünf Stunden pro Tag. Die zurückgelegte Strecke hängt von der gewählten Route ab; im Durchschnitt werden es 100 bis 200 km täglich sein. Gelegentlich fahren wir weniger als 100 km, manchmal auch mehr – stets vorausgesetzt, die Straßenverhältnisse erlauben dies problemlos. Dabei ist der Straßenzustand oft entscheidender als die tatsächlich zurückgelegte Distanz.
Generell starten wir früh genug, um am Nachmittag noch einen zeitlichen Puffer zu haben. So können wir trotz unerwarteter Verzögerungen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ankommen, da wir nächtliches Fahren vermeiden möchten.
Aufgrund großer Höhendifferenzen und wechselnder Wetterbedingungen in den Bergen sollte man sowohl auf warme als auch auf kalte Temperaturen vorbereitet sein. In den Tälern reicht abends oft eine dünne lange Hose und eine leichte Jacke, während auf hohen Bergpässen kurzfristig winterliche Bedingungen auftreten können. Vor Ort ist es oft schwierig, hochwertiges Material zu bekommen – daher empfiehlt es sich, alles Nötige von Anfang an dabei zu haben.
Motorrad-Ausrüstung:
Freizeit- und Alltagskleidung:
Weitere Hinweise:
Rechtzeitig vor Abreise stellen wir allen Teilnehmern eine Packliste mit praktischen Empfehlungen für das Reisegepäck zur Verfügung.
Visa-Bestimmungen können sich jederzeit ändern. Daher bitte stets die aktuellsten Informationen auf den offiziellen Websites der nepalesischen Regierung überprüfen. Die folgenden Angaben dienen ausschließlich zur Orientierung.
Österreichische, deutsche und schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum.
Es wird empfohlen, dies vor Reiseantritt online (ETA / e-Visa) zu beantragen, weil ein Visum bei der Einreise (Visa on Arrival) nicht garantiert werden kann.
Die Online-Beantragung erfolgt über die offizielle Website der nepalesischen Einwanderungsbehörde: https://nepaliport.immigration.gov.np/onlinevisa-mission/application
Die ETA-Bestätigung (e-Visa) muss bei der Einreise ausgedruckt vorgelegt werden.
Der Reisepass muss mindestens sechs Monate über das geplante Ausreisedatum hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.
Ein Rück- oder Weiterreiseticket muss vorweisbar sein. In seltenen Fällen kann zudem ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel verlangt werden.
Es empfiehlt sich, eine Kombination aus Bargeld (USD oder EUR), einer Kreditkarte (Visa und Mastercard sind gängig; American Express und Diners weniger) sowie einer Bankomatkarte mitzuführen.
Die Bankomatkarte sollte für die Reisedauer für außereuropäische Länder bei der Bank freigeschaltet sein (Stichwort Geo Control).
An vielen Orten werden Kartenzahlungen nicht akzeptiert. Beim Mitführen von Bargeld ist darauf zu achten, nur unbeschädigte Geldscheine mitzunehmen, da selbst leicht beschädigte Scheine häufig nicht angenommen werden. Für Trinkgelder empfehlen sich kleine Scheine. In größeren Orten sind in der Regel Geldautomaten vorhanden, allerdings ist die Dichte deutlich geringer als in Europa. Geldwechsel ist am Flughafen sowie in Hotels und offiziellen Wechselstuben möglich.
Hinweis: Es ist vereinzelt vorgekommen, dass Geldautomaten manipuliert wurden und Kartendaten anschließend missbräuchlich verwendet wurden. Wir empfehlen daher, Geldautomaten nur an sicheren, gut frequentierten Orten (z. B. in Banken oder größeren Hotels) zu nutzen.
Mit der Royal Enfield Himalayan 450.
Auf Wunsch steht auch die Himalayan 411 oder die legendäre Royal Enfield Bullet 500 (Schaltung links, E-Starter, Scheibenbremse vorne) zur Verfügung.