Nicht nur auf der Straße. Auch beim New Church Summit 2026
Diese Motorradreise durch Rajasthan verbindet klassische indische Höhepunkte wie Jodhpur, Jaisalmer und Udaipur mit abgelegenen und weniger bekannten Regionen dieses Indischen Bundesstaates. Handverlesene Unterkünfte in ehemaligen Palästen sowie sorgfältig ausgearbeitete Routen machen diese Tour zu einem besonderen Erlebnis.
Rajasthan ist – wie der Name bereits andeutet – ein Land der Pracht. Als einer der größten Bundesstaaten Indiens umfasst es sowohl die Weiten der Thar-Wüste als auch einige der faszinierendsten Städte des Landes. Die Geschichte der Maharajas, der Aristokratie und der kolonialen Epoche wird oft romantisiert. Ein kritischer Blick auf das teils zweifelhafte Erbe monarchischer Machtstrukturen ist angebracht, dennoch ist nicht zu leugnen, dass diese Epochen beeindruckende Architektur und außergewöhnliche Paläste hinterlassen haben, deren Besichtigung bis heute fasziniert. Auch die Landschaft besitzt einen starken, rustikalen Charme: Farben, Formen und Szenerien dieser zerklüfteten Region prägen das Fahrerlebnis nachhaltig.
Indien ist ein intensives Zusammenspiel von Sinneseindrücken – vom Essen über Geräusche und Gerüche bis hin zur visuellen Dichte des Alltags. Armut, einfaches Leben, Reichtum und Luxus existieren hier nebeneinander, und Rajasthan vereint all diese Gegensätze auf eindrucksvolle Weise. Der Verkehr in den Städten ist chaotisch und stellt regelmäßig eine Herausforderung dar, wird jedoch von den meisten Reisenden gut bewältigt und oft als Teil des besonderen Erlebnisses geschätzt. Gleichzeitig wird großer Wert auf Ausgleich und Erholung gelegt: Palasthotels und eine erfahrene Reiseleitung sorgen für Komfort, Ruhe und Orientierung nach intensiven Fahrtagen.
Diese Reise markiert für viele den Beginn einer tiefen Verbindung zu einem außergewöhnlichen Land: Indien - vielschichtig, fordernd und zutiefst beeindruckend zugleich.
Die Rajasthan-Tour bietet einen gehobenen Standard mit Hotelunterkünften in Palästen und charmanten Havelis.
Fahrer: 3.780 €
Beifahrer: 3.280 €
Einzelzimmerzuschlag: 680 €
Fahrer: € folgt
Beifahrer: € folgt
Einzelzimmerzuschlag: € folgt
Fahrer: € folgt
Beifahrer: € folgt
Einzelzimmerzuschlag: € folgt
Ja. Ein internationaler Führerschein in Kombination mit dem nationalen Führerschein ist verpflichtend. Er wird zwar nicht immer kontrolliert, aber im Fall der Fälle ist er vorzuweisen.
Wir rechnen mit einer reinen Fahrzeit von etwa fünf Stunden pro Tag. Die zurückgelegte Strecke hängt von der gewählten Route ab; im Durchschnitt werden es 100 bis 200 km täglich sein. Gelegentlich fahren wir weniger als 100 km, manchmal auch mehr – stets vorausgesetzt, die Straßenverhältnisse erlauben dies problemlos. Dabei ist der Straßenzustand oft entscheidender als die tatsächlich zurückgelegte Distanz.
Generell starten wir früh genug, um am Nachmittag noch einen zeitlichen Puffer zu haben. So können wir trotz unerwarteter Verzögerungen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ankommen, da wir nächtliches Fahren vermeiden möchten.
Auch bei warmem Wetter ist es wichtig, auf wechselnde Bedingungen vorbereitet zu sein. Während die Temperaturen tagsüber meist hoch sind, kann es abends etwas kühler werden, und Wind oder kurze Regenschauer sind möglich. Hochwertige Ausrüstung ist vor Ort oft schwer zu bekommen, daher empfiehlt es sich, alles Nötige von Anfang an dabei zu haben.
Motorrad-Ausrüstung:
Freizeit- und Alltagskleidung:
Weitere Hinweise:
Packliste: Alle Teilnehmer erhalten rechtzeitig vor Reisebeginn eine detaillierte Packliste mit praktischen Empfehlungen.
Bei der Einreise an den internationalen Flughäfen gibt es Stände, an denen günstig Prepaid-SIM-Karten erworben werden können. Empfehlenswert sind die Anbieter Airtel und Jio.
Mittlerweile verfügen die meisten Unterkünfte über WLAN-Verbindungen. Da die Gelegenheit, einmal bewusst Abstand von elektronischen Geräten zu gewinnen, in unserem digitalen Alltag selten geworden ist, empfehlen wir, die besondere Atmosphäre einer solchen Reise auch für einen kleinen „Digital Detox“ zu nutzen.
Visa-Bestimmungen können sich jederzeit ändern. Prüfen Sie daher stets die aktuellsten Informationen auf den offiziellen Regierungswebsites.
Die folgenden Angaben dienen nur zur Orientierung. Österreichische, deutsche und schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Indien ein Visum, das vor Reiseantritt online beantragt werden muss. Zusätzlich ist inzwischen auch eine e-Arrival Card erforderlich. Beides ist über die offizielle Website erhältlich: https://indianvisaonline.gov.in/evisa/tvoa.html
Wenn man sich die Strapazen der indischen Bürokratie ersparen möchte, besteht die Möglichkeit, das von Asia Bike Tours angebotene Visa Service in Anspruch zu nehmen. Hierzu einfach eine Email an office@asiabiketours.com.
Das E-Visa muss bei der Einreise ausgedruckt vorgelegt werden. Der Reisepass muss mindestens sechs Monate über das geplante Ausreisedatum hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten. Ein gebuchtes Rück- oder Weiterreiseticket muss vorweisbar sein. Zudem kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass ein Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt verlangt wird.
Innerhalb Indiens besteht keine allgemeine Ausweispflicht. Für das Motorradfahren ist zusätzlich zum eigenen nationalen Führerschein ein internationaler Führerschein (nach Genfer Verkehrsabkommen von 1949) vorgeschrieben. Diese wird in der Regel zwar selten kontrolliert, sollte aber für den Zweifelsfall jederzeit vorweisbar sein.
Ja und nein. Indien bietet mit seiner Kultur, den vielfältigen Landschaften und seiner Farbenpracht eine große Fülle an interessanten Fotomotiven.
Zu beachten sind jedoch einige grundlegende Regeln:
- Fotografieren von Militärangehörigen und militärischen Anlagen ist grundsätzlich verboten.
- In religiösen Stätten ist Fotografieren teilweise nicht gestattet oder nur eingeschränkt erlaubt. Häufig wird eine Fotogebühr erhoben, deren Höhe je nach Kamera variieren kann; Stative sind oft verboten. In manchen Fällen sind Videokameras nicht erlaubt, während Handys – auch für Videoaufnahmen – zugelassen sind.
- Beim Fotografieren von Menschen und auf Märkten sollte stets um Erlaubnis gefragt werden – verbal oder mit Gesten. Das anschließende Herzeigen des Fotos schafft oft einen freundlichen Moment und Kontakt zur lokalen Bevölkerung.
- Wichtig: Beim Fotografieren von Elefanten keinen Blitz verwenden, da erschrockene Tiere gefährlich reagieren können.
Indien hat sehr strenge Drohnengesetze und gehört zugleich zu den am besten organisierten Ländern hinsichtlich der Regulierung des Drohneneinsatzes. Der Import von Drohnen ist stark eingeschränkt, unter anderem zum Schutz der einheimischen Drohnenproduktion.
Mitgebrachte Drohnen können bereits bei der Einreise am Zoll beschlagnahmt werden.
Ausländische Drohnenpiloten dürfen nur fliegen, wenn sie zuvor eine Genehmigung des WPC-Departments (Wireless Planning and Coordination Wing) erhalten haben.
Illegale Drohnenflüge können mit Geldstrafen oder der Beschlagnahmung der Drohne geahndet werden.Touristen sollten sich bewusst sein, dass ein Verstoß gegen die Drohnengesetze in Indien ernste Konsequenzen haben kann. Die Vorschriften unterliegen ständigen Änderungen, und viele im Internet veröffentlichte Drohnenvideos von Touristen wurden vermutlich illegal erstellt. Dies ist jedoch keinesfalls eine Empfehlung, das ebenfalls zu tun.
In Indien gilt eindeutig: Drohnenfliegen ohne Genehmigung ist risikoreich und illegal, und ein unvorsichtiger Umgang kann zu erheblichen Strafen führen.
Es empfiehlt sich, eine Kombination aus Bargeld (USD oder EUR), einer Kreditkarte (Visa und Mastercard sind gängig; American Express und Diners weniger) sowie einer Bankomatkarte mitzuführen.
Die Bankomatkarte sollte für die Reisedauer für außereuropäische Länder bei der Bank freigeschaltet sein (Stichwort Geo Control).
An vielen Orten werden Kartenzahlungen nicht akzeptiert. Beim Mitführen von Bargeld ist darauf zu achten, nur unbeschädigte Geldscheine mitzunehmen, da selbst leicht beschädigte Scheine häufig nicht angenommen werden. Für Trinkgelder empfehlen sich kleine Scheine. In größeren Orten sind in der Regel Geldautomaten vorhanden, allerdings ist die Dichte deutlich geringer als in Europa. Geldwechsel ist am Flughafen sowie in Hotels und offiziellen Wechselstuben möglich.
Hinweis: Es ist vereinzelt vorgekommen, dass Geldautomaten manipuliert wurden und Kartendaten anschließend missbräuchlich verwendet wurden. Wir empfehlen daher, Geldautomaten nur an sicheren, gut frequentierten Orten (z. B. in Banken oder größeren Hotels) zu nutzen.
Wie viel Bargeld werde ich brauchen?
Die meisten Kosten, die im Touralltag anfallen, sind im Reisepreis enthalten. Für persönliche Ausgaben wie Getränke, Souvenirs, Trinkgelder usw. empfiehlt es sich jedoch, etwas Bargeld mitzuführen. Als Faustregel hat sich je nach Reiseland eine Mitnahme von etwa € 200 bis € 300 bewährt. Zusätzlich werden € 500 bzw. 500 USD vor Ort in bar als Kaution für das Motorrad hinterlegt.
Für die Einreise nach Indien sind derzeit keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben – ausgenommen ist eine Gelbfieberimpfung, wenn die Einreise aus einem entsprechenden Risikogebiet erfolgt.
Unabhängig davon werden von reisemedizinischer Seite für Indien häufig mehrere Impfungen empfohlen. Dazu zählen insbesondere Hepatitis A, oft auch Hepatitis B sowie – vor allem bei längeren Aufenthalten oder Reisen in ländliche Regionen – eine Tollwutimpfung. In vielen Gegenden gibt es streunende Hunde, und medizinische Versorgung ist nicht überall sofort verfügbar.
In Indien besteht ganzjährig ein gewisses Malariarisiko, das je nach Region unterschiedlich ausfällt. Reiseziele über 2.000 Meter gelten in der Regel als malariafrei. Eine allgemeine Impfung gegen Malaria für Reisende gibt es derzeit nicht; abhängig von Route und Reisezeit kann jedoch eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll sein.
Auch eine Typhusimpfung kann – je nach Reiseart, Aufenthaltsdauer und individuellen Umständen – empfehlenswert sein.
Grundsätzlich empfehlen wir, sich rechtzeitig vor Reisebeginn von einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder einem Tropeninstitut individuell beraten zu lassen.
Indien bietet eine große Vielfalt an Souvenirs, die oft tief in regionalen Handwerkskünsten verwurzelt sind. Beliebt sind Seide und andere Stoffe wie Saris, Dupattas oder Schals, oft kunstvoll bestickt oder mit Blockdruck und Batik verziert.
Silberschmuck mit filigranen Mustern oder Halbedelsteinen gehört ebenfalls zu den Klassikern. Tee aus Darjeeling, Assam oder Nilgiri sowie Gewürze wie Kardamom, Kurkuma oder Safran sind beliebte Mitbringsel.
Weiter typische Souvenirs sind:
Auf Märkten in größeren Städten gibt es eine große Auswahl an Kunsthandwerk und regionalen Spezialitäten, sodass sich leicht passende Mitbringsel finden lassen.
Mit der Royal Enfield Himalayan 450.
Auf Wunsch steht auch die Himalayan 411 oder die legendäre Royal Enfield Bullet 500 (Schaltung links, E-Starter, Scheibenbremse vorne) zur Verfügung.
In Indien kommt man mit Offenheit, Respekt und etwas Gelassenheit meist sehr gut zurecht. Einige kulturelle Besonderheiten sollte man dennoch kennen:
Grundsätzlich gilt: Mit Geduld, Freundlichkeit und einem Lächeln öffnen sich in Indien oft erstaunlich viele Türen.
Rauchen ist in Indien grundsätzlich erlaubt, jedoch in vielen öffentlichen Bereichen eingeschränkt. In Innenräumen wie Restaurants, Hotels, öffentlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln sowie an zahlreichen Sehenswürdigkeiten gilt in der Regel ein Rauchverbot. Auch an religiösen und spirituellen Orten wie Tempeln oder Klöstern sollte vollständig auf das Rauchen verzichtet werden. Im Freien ist Rauchen meist möglich, wobei Rücksicht auf lokale Regeln und Mitmenschen empfohlen wird.
E-Zigaretten und Vaping-Produkte sind in Indien verboten. Import, Verkauf und Besitz sind nicht erlaubt, weshalb davon abgeraten wird, entsprechende Geräte oder Liquids mitzuführen.