Spiti & Pangi Tal

17 Tage
Delhi
Spiti
Delhi
Indien
1.780 KM

Überblick

Diese Motorradtour richtet sich an erfahrene Himalaya-Fahrer – und an alle, die Lust auf ein neues, einzigartiges Abenteuer haben.

Die Straßen auf dieser Tour sind ein Traum für leidenschaftliche Motorradfahrer: häufig an steilen Hängen gelegen und fast immer mit atemberaubenden Panoramen. Ursprünglich war die Straße von Killar nach Kishtwar als geschlossene Militärstraße geplant – heute ist sie auch für die Allgemeinheit befahrbar. Wäre sie leichter zugänglich, würde sie sicherlich als eine der spektakulärsten Motorradstrecken der Welt bekannt sein.

Das idyllische und ursprüngliche Spiti-Tal ist noch erfrischend untouristisch, besonders im Vergleich zum stärker frequentierten Ladakh; seine kleinen Dörfer, alten Klöster und kargen Landschaften geben einen einzigartigen Einblick in das traditionelle Leben dieser tibetisch-Buddhistisch geprägten Region.

Die Himalaya Motorradtour beginnt bereits mit einem kulturellen Highlight der Extraklasse: dem Goldenen Tempel von Amritsar. Die Strecke von Killar nach Kishtwar beeindruckt durch ihre ungewöhnliche Schönheit. Sie wirkt weniger wie eine gewöhnliche Straße, sondern eher wie ein in Granit gemeißeltes Gedicht – eine Fahrt, die auch erfahrene Motorradfahrer immer wieder staunen lässt.

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Auf einen Blick

Kategorie Details
Beste Reisezeit Mitte Mai bis Mitte Oktober – dann sind Pässe offen und Straßen befahrbar
Tourbeginn/Ende Delhi / Delhi
Reisedauer 17 Reisetage, ca. 13 Fahrtage (inkl. Akklimatisierung & Pausen)
Gesamtstrecke Rund 1.700 km
Tagesetappen ca. 120–260 km pro Tag, je nach Streckenabschnitt
Straßenverhältnisse Mischung aus gut asphaltierten Abschnitten und rauen, teils unbefestigten Pisten
Motorräder Royal Enfield Himalayan 450. Auf Wunsch auch Royal Enfield Himalayan 411 oder Royal Enfield Bullet 500 (Schaltung links, E-Starter, Scheibenbremse vorne) möglich.
Fahrkönnen Für Himalaya-erfahrene Biker oder abenteuerlustige Neulinge mit guten Nerven für den indischen Verkehr. Durchaus geeignet für Soziusbetrieb.
Gruppengröße Min. 4 und max. 10 Fahrer. Für Sozius / Sozia gibt es immer auch Platz im Begleitfahrzeug.
Unterkünfte 16 Nächte in bestmöglichen Hotels, Lodges und Gästehäusern
Inkludierte Leistungen Motorradmiete, Treibstoff, Begleitfahrzeug, Mechaniker, alle Unterkünfte, Frühstück, Mittagssnack, Abendessen, Trinkwasser zu den Mahlzeiten und unterwegs, alle Eintrittsgebühren & Genehmigungen, eine Zugfahrt (Delhi–Amb), ein Inlandsflug (Amritsar–Delhi), alle Transfers, durchgehende Reiseleitung
Highlights Jalori Pass (3.135 m), Jot Pass (2.800 m), Sach Pass (4.420 m), Kunzum Pass (4.500 m), die berüchtigte Killar-Road, Goldener Tempel in Amritsar, Dharamshala (Sitz des Dalai Lama)
Reiseleitung Von der Ankunft bis zum Abflug wird die gesamte Tour von einem erfahrenen lokalen englischsprachigen Guide begleitet und unterstützt; ab 6 Teilnehmern steht ein kompetenter und versierter, in Deutschland oder Österreich ausgebildeter deutschsprachiger Reiseleiter zur Seite. Unsere Tourguides fahren immer auf dem eigenen Motorrad und sind mehr als nur Road Captains…
Extras Örtlicher Mechaniker im Begleitfahrzeug, der auch als Ersatzfahrer zur Verfügung steht
Wichtig Visum für Indien erforderlich, von zu Hause online zu beantragen. Asia Bike Tours bietet ein Visa Service an. Hierfür bitte einfach eine kurze E-Mail an uns mit Betreff „Visa Service Indien“

Reiseplan

Tag Beschreibung
Tag 1 Nach unserer Ankunft in Delhi werden wir am Flughafen abgeholt. Am Morgen fahren wir mit dem Zug nach Amb und anschließend weiter nach Garli/Pragpur. In einem schönen Hotel können wir uns von den Anreisestrapazen erholen.
Tag 2 Die Fahrt führt durch den grünen Himalaya nach Bir, dem Paragliding-Hotspot Indiens. Eine ruhige Etappe zum Auftakt der Reise, vorbei an Reisfeldern und durch die Hügellandschaft des Kangra-Tals.
Tag 3 Auf wenig befahrenen Straßen geht es durch abgelegene Täler und Dörfer ins Tirthan-Tal. Wir übernachten idyllisch am Tirthan-Fluss in einem Heritage Cottage, umgeben von Apfelbäumen.
Tag 4 Über eine spektakuläre, schmale Bergstraße steigen wir hinauf zum Jalori-Pass auf 3.200 Metern und fahren weiter entlang steiler Hänge nach Sarahan. Ein Höhepunkt ist der Bhimakali-Tempel, der sowohl von Buddhisten als auch Hindus verehrt wird und majestätisch über der Landschaft thront. Bei klarer Sicht eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf mehrere 6000er.
Tag 5 Frühmorgens starten wir auf dem ehemaligen Indien-Tibet-Highway mit eindrucksvollen Ausblicken auf den Kinnaur Kailash (6.032 m). Entlang der Sutlej-Schlucht verlassen wir allmählich die hinduistisch geprägte Kulturlandschaft und tauchen in die tibetisch geprägte Welt ein. Ziel ist das kleine, traditionelle Dorf Nako.
Tag 6 Eine kurze Fahretappe bringt uns in das tibetische Dorf Tabo. Hier besuchen wir die berühmte Klosteranlage mit einzigartigen Kunstwerken aus dem späten 9. Jahrhundert. Das von dem Gelehrten Rinchen Zangpo gegründete Kloster zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Tag 7 Heute erkunden wir das Spiti-Tal und unternehmen, wenn möglich, Abstecher in die Seitentäler. Wir erreichen Kaza mit genügend Zeit, um den Nachmittag noch entspannt im Hotelgarten ausklingen zu lassen.
Tag 8 Der Tag steht im Zeichen der Klöster des Spiti-Tals. In ruhigem Tempo besuchen wir ausgewählte Klosteranlagen und unternehmen Dorfspaziergänge. Am Abend fahren wir nach Kibber, einem der höchstgelegenen Dörfer der Welt.
Tag 9 Über Schotterstraßen fahren wir weiter durch das Spiti-Tal in eine raue, eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft. Ziel ist der Chandertal-See auf rund 4.000 Metern Höhe. Wir übernachten in einem einfachen Zeltlager mit Betten direkt am See. Dieser Tag dient zugleich als Puffertag für eventuelle wetterbedingte Verzögerungen in dieser Hochgebirgswelt sowie zur weiteren, allmählichen Akklimatisierung.
Tag 10 Wir brechen früh auf und vor uns liegt eine besonders abwechslungsreiche Etappe. Zunächst geht es über den Kunzum-La Pass auf 4.550 Meter Höhe, dann durch die beeindruckende Bergwelt des Rohtang-Gebiets und schließlich durch das semi-aride Lahaul-Tal. In Keylong erwartet uns ein gemütliches Hotel mit leckerem Kaffee.
Tag 11 Heute führt uns die Route durch dramatische Landschaften in ein weiteres großes Abenteuer. Wir machen Halt am traditionellen Triloknath-Tempel, bevor es kurz bei Udaipur für Offroad-Fans besonders spannend wird. Dieser Abschnitt zählt zu den entlegensten Regionen des indischen Himalaya.
Tag 12 Heute fahren wir eine der spektakulärsten Straßen der gesamten Region, die lange als „gefährlichste Straße der Welt“ galt, aber inzwischen deutlich entschärft ist. Ein intensiver, optionaler Fahrtag mit großartigen Ausblicken. Wer es ruhiger angehen möchte, kann im Gästehaus entspannen.
Tag 13 Der Sach-Pass ist für viele eines der großen Highlights dieser Reise und der ganzen Region – nicht wegen seiner Höhe, sondern wegen der enormen landschaftlichen Vielfalt und des dramatischen Kontrasts der beiden Gebirgsseiten, die er miteinander verbindet.
Tag 14 Über den Jot-Pass fahren wir durch das landschaftlich reizvolle Chamba-Tal in Richtung Dharamshala – eine abwechslungsreiche und landschaftlich besonders schöne Etappe über einen klassischen Himalaya-Pass.
Tag 15 Ein gemütlicher Tag zum Ankommen und Ausklingenlassen der Reise. Zeit für Einkäufe, Spaziergänge und einen Besuch bei uns vor Ort. Dharamshala ist das Zentrum der tibetischen Exilkultur in Indien und Sitz der tibetischen Exilregierung – ein stimmungsvoller Abschluss dieser Reise.
Tag 16 Am Vormittag fahren wir mit dem Auto nach Amritsar. Ein ruhiger Tag, um anzukommen und den beeindruckenden Goldenen Tempel, das religiöse und kulturelle Heiligtum der Sikhs, am Abend in Ruhe zu besuchen.
Tag 17 Transfer zum Flughafen. Ein kurzer Inlandsflug bringt uns von Amritsar nach Delhi, von wo aus wir in den Nachtstunden unseren Rückflug nach Europa antreten können.

Termine & Preise

September 23, 2026
October 9, 2026
17 Tage

Fahrer: 3.780 €

Beifahrer: 3.280 €

Einzelzimmerzuschlag: 490 €

Diese Reise eignet sich für Himalaya-erfahrene Fahrer oder für alle, die ein neues, einzigartiges Abenteuer erleben möchten. Die Straßen auf dieser Tour sind ein Traum für leidenschaftliche Motorradfahrer, oft gelegen an absurd steilen Hängen und fast immer mit atemberaubendem Panorama.

Karte

Galerie

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