Asia Bike Tours beim 40. Gurkentreff 2026 🏍️ Motorradreisen von den Alpen bis in den Himalaya 📍 Thumsee · 30. Mai · ab 12 Uhr 🔥 Vorträge, Stories & Lagerfeuer
Der Pamir Highway, eine der höchstgelegenen Straßen der Welt, erstreckt sich über 1.250 Kilometer von Osh in Kirgisistan bis nach Duschanbe in Tadschikistan.
Diese atemberaubende Route durchquert das wilde und zerklüftete Pamir-Gebirge und bietet Motorradfahrern eine unvergessliche Mischung aus Abenteuer, extremen Wetterbedingungen und spektakulären Landschaften. Die Fahrt führt über hohe Pässe, entlang abgelegener Dörfer und durch endlose Steppen – oft unter herausfordernden Straßenverhältnissen.
Legendär ist der Pamir Highway, weil er nicht nur eine technische Herausforderung darstellt, sondern auch tief in die Seele Zentralasiens eintauchen lässt. Die Reise führt durch eine der abgelegensten und zugleich kulturell reichsten Regionen der Welt, wo Begegnungen mit gastfreundlichen Einheimischen und Einblicke in jahrhundertealte Traditionen den Abenteuergeist wecken. Für Motorradfahrer, die das Extreme suchen, verkörpert der Pamir Highway das ultimative Abenteuer – eine Reise, die körperliche und mentale Stärke erfordert und unvergessliche Erlebnisse verspricht.
[Alle Fotocredits für diese Tour: G. Gunzenheimer]
Fahrer: € 3.940
Beifahrer: € 3.440
Einzelzimmerzuschlag: € 380
Ja. Ein internationaler Führerschein in Kombination mit dem nationalen Führerschein ist verpflichtend. Er wird zwar nicht immer kontrolliert, aber im Fall der Fälle ist er vorzuweisen.
Visa- und Einreisebestimmungen können sich jederzeit ändern. Die folgenden Angaben dienen ausschließlich zur Orientierung. Maßgeblich sind stets die offiziellen Regierungsquellen.
Die Pamir Highway Tour von Asia Bike Tours führt durch Kirgisistan und Tadschikistan.
Deutsche, österreichische und schweizer Staatsbürger können in Kirgistan bis zu 60 Tage und in Tadschikistan bis zu 30 Tage visumsfrei einreisen.
Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Ja – grundsätzlich ist Fotografieren in öffentlichen Bereichen in Kirgisistan und Tadschikistan erlaubt. Dennoch sollten einige wichtige rechtliche und kulturelle Regeln beachtet werden:
Militärische und staatliche Einrichtungen: Das Fotografieren von Militärangehörigen, Grenzposten, Checkpoints, Flughäfen, Brücken, Tunneln, Kraftwerken sowie Regierungsgebäuden ist verboten oder äußerst sensibel. Besonders in Grenzregionen – etwa entlang der kirgisisch-tadschikischen Grenze – ist Vorsicht geboten. Im Zweifel besser nicht fotografieren.
Grenzgebiete und strategische Infrastruktur: In abgelegenen Bergregionen und entlang wichtiger Verkehrsachsen können Sicherheitskontrollen streng sein. Fotografieren in der Nähe von Grenzübergängen oder sicherheitsrelevanten Anlagen kann zu Kontrollen oder zur Aufforderung führen, Bilder zu löschen.
Religiöse Stätten: In Moscheen, Schreinen und Mausoleen ist Fotografieren im Außenbereich meist erlaubt, im Inneren jedoch teilweise eingeschränkt. Auf Hinweisschilder achten oder vorher nachfragen. In Gebetsräumen kein Blitz verwenden und auf angemessene Kleidung achten.
Menschen und ländliche Regionen: Beim Fotografieren von Personen sollte stets um Erlaubnis gebeten werden – besonders in Dörfern, auf Märkten oder bei religiösen Anlässen. In traditionelleren Regionen, vor allem in Tadschikistan, kann das Fotografieren von Frauen ohne Zustimmung als unangemessen empfunden werden. Ein freundliches Nachfragen und das Zeigen des Fotos werden meist positiv aufgenommen.
Regierungsgebäude und offizielle Orte: Vor allem in Tadschikistan kann das Fotografieren bestimmter offizieller Gebäude, Monumente oder von Polizeikräften sensibel sein. In Hauptstädten wie Duschanbe und Bischkek ist Zurückhaltung empfehlenswert.
Drohnen und kommerzielle Aufnahmen: Der Einsatz von Drohnen ist in beiden Ländern reguliert und erfordert in der Regel offizielle Genehmigungen. Flüge nahe Grenzen, Städten oder staatlichen Einrichtungen sind besonders sensibel. Für professionelle oder kommerzielle Film- und Fotoaufnahmen sind Genehmigungen der zuständigen Behörden erforderlich.
Neben den üblichen Standardimpfungen sind für Kirgisistan und Tadschikistan keine weiteren Impfungen vorgeschrieben, sofern keine Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet erfolgt.
Impfungen gegen Hepatitis A, Hepatitis B und Typhus sind grundsätzlich nicht verpflichtend, können jedoch je nach individueller Reiseroute, Aufenthaltsdauer und persönlichen Umständen in Betracht gezogen werden.
Eine Tollwutimpfung kann insbesondere bei längeren Aufenthalten, Trekkingtouren oder engem Kontakt mit Tieren erwogen werden.
Eine vorbeugende Impfung gegen Malaria ist derzeit nicht verfügbar. In Kirgisistan besteht kein relevantes Malariarisiko. In Tadschikistan kann in einzelnen tiefer gelegenen südlichen Regionen ein sehr geringes Restrisiko bestehen; in den übrigen Landesteilen besteht in der Regel kein relevantes Risiko.
Wir empfehlen, sich rechtzeitig vor der Reise individuell von einem tropenmedizinisch erfahrenen Arzt beraten zu lassen.
In Kirgisistan und Tadschikistan ist die rechtliche Situation rund um Drohnen nicht in allen Punkten eindeutig geregelt. Es existieren Luftfahrtbehörden und allgemeine Bestimmungen zur Luftraumnutzung, jedoch sind spezifische, klar kodifizierte Drohnengesetze – insbesondere für Touristen – teils begrenzt oder nicht transparent veröffentlicht. Trotz der beeindruckenden Berglandschaften ist Drohnenfliegen daher nicht automatisch frei und unproblematisch möglich.
Die Einfuhr von Drohnen ist grundsätzlich möglich, sollte jedoch bei der Einreise deklariert werden. Je nach Situation kann der Zoll Rückfragen stellen oder eine vorübergehende Verwahrung anordnen.
Ob eine formelle Genehmigung erforderlich ist, kann vom Einsatzort und vom Zweck (privat oder kommerziell) abhängen. Unabhängig von der formalen Gesetzeslage gelten sensible Bereiche als besonders kritisch: Grenzregionen, militärische Einrichtungen, Flughäfen, staatliche Gebäude sowie sicherheitsrelevante Infrastruktur sollten keinesfalls überflogen oder gefilmt werden. Gerade in Grenzgebieten reagieren Behörden sehr sensibel.
Unerlaubte oder sicherheitsrelevante Drohnenflüge können zu Kontrollen, Beschlagnahmung der Drohne oder rechtlichen Konsequenzen führen – auch wenn die formale Rechtslage nicht immer klar definiert ist.
Reisende sollten beachten, dass sich Vorschriften kurzfristig ändern können und nicht alle online verfügbaren Informationen aktuell oder offiziell bestätigt sind. In beiden Ländern gilt daher: Drohnenfliegen ohne vorherige Rücksprache mit zuständigen Stellen ist mit Risiken verbunden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich vorab direkt bei den jeweiligen Behörden informieren und sensible Gebiete strikt meiden.
In beiden Ländern sind lokale Prepaid-SIM-Karten in Städten günstig und problemlos erhältlich. Die Registrierung erfolgt in der Regel mit Reisepass.
Am Flughafen Osch gibt es Stände der Mobilfunkanbieter, an denen eine kirgisische SIM-Karte erworben werden kann (z. B. von Beeline Kyrgyzstan oder MegaCom).
Prepaid SIM Karten aus Kirgisistan funktionieren in der regel in Tadschikistan ohne Roaming nicht. Wenn nötig kann man hier wieder eine lokale SIM-Karte (z. B. Tcell oder MegaFon Tajikistan) besorgen.
Der Pamir Highway führt durch abgelegene Hochgebirgsregionen. In Orten wie Khorog gibt es meist Empfang, dazwischen besteht oft über lange Strecken kein Netz. Mobile Daten sind entlang der Strecke nur eingeschränkt verfügbar.
In Tadschikistan und Kirgisistan spielen Tradition, Respekt gegenüber Älteren und Gastfreundschaft eine zentrale Rolle. Beide Länder sind überwiegend muslimisch geprägt, im Alltag jedoch meist moderat und pragmatisch.
Beim Besuch von Moscheen oder religiösen Stätten sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Frauen sollten ein Tuch dabeihaben, um bei Bedarf den Kopf zu bedecken. Schuhe werden vor dem Betreten religiöser Gebäude ausgezogen. Fotografieren ist nicht überall erlaubt – insbesondere militärische Anlagen, Grenzgebiete und staatliche Einrichtungen dürfen keinesfalls fotografiert werden.
Älteren Menschen begegnet man mit besonderem Respekt. Ein Handschlag ist unter Männern üblich; zwischen Männern und Frauen ist körperlicher Kontakt in der Öffentlichkeit eher zurückhaltend. Öffentliche Zuneigungsbekundungen sollten generell dezent bleiben.
Gastfreundschaft hat in beiden Ländern einen sehr hohen Stellenwert. Einladungen zu Tee oder Essen gelten als Zeichen von Wertschätzung und sollten möglichst angenommen werden. Brot besitzt symbolische Bedeutung und sollte niemals achtlos behandelt oder weggeworfen werden.
In ländlichen Regionen wird eher konservative Kleidung geschätzt. Ein ruhiges, respektvolles Auftreten sowie Geduld und Freundlichkeit werden sehr positiv wahrgenommen und öffnen viele Türen.
Wir rechnen mit einer reinen Fahrzeit von etwa fünf Stunden pro Tag. Die zurückgelegte Strecke hängt von der gewählten Route ab; im Durchschnitt werden es 100 bis 200 km täglich sein. Gelegentlich fahren wir weniger als 100 km, manchmal auch mehr – stets vorausgesetzt, die Straßenverhältnisse erlauben dies problemlos. Dabei ist der Straßenzustand oft entscheidender als die tatsächlich zurückgelegte Distanz.
Generell starten wir früh genug, um am Nachmittag noch einen zeitlichen Puffer zu haben. So können wir trotz unerwarteter Verzögerungen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ankommen, da wir nächtliches Fahren vermeiden möchten.
Aufgrund großer Höhendifferenzen und wechselnder Wetterbedingungen in den Bergen sollte man sowohl auf warme als auch auf kalte Temperaturen vorbereitet sein. In den Tälern reicht abends oft eine dünne lange Hose und eine leichte Jacke, während auf hohen Bergpässen kurzfristig winterliche Bedingungen auftreten können. Vor Ort ist es oft schwierig, hochwertiges Material zu bekommen – daher empfiehlt es sich, alles Nötige von Anfang an dabei zu haben.
Motorrad-Ausrüstung:
Freizeit- und Alltagskleidung:
Weitere Hinweise:
Rechtzeitig vor Abreise stellen wir allen Teilnehmern eine Packliste mit praktischen Empfehlungen für das Reisegepäck zur Verfügung.
Mit der Royal Enfield Himalayan 450.
Auf Wunsch steht auch die Himalayan 411 oder die legendäre Royal Enfield Bullet 500 (Schaltung links, E-Starter, Scheibenbremse vorne) zur Verfügung.