Mustang: Das abgeschiedene Königreich (14 Tage)

Mustang: Das abgeschiedene Königreich (14 Tage)
14 Tage
Kathmandu
Mustang
Kathmandu
Nepal
1700 kilometers

Überblick

Unsere 14-tägige Motorradtour durch Nepal startet in Kathmandu, wo wir im quirligen Thamel ankommen und direkt eintauchen: Beim Besuch des Durbar Square (UNESCO-Weltkulturerbe) erleben wir Nepals Geschichte, Tempelkultur und das ganz besondere Chaos der Altstadt aus nächster Nähe. Danach heißt es: raus aus der Stadt, rauf in die Hügel.

In Nuwakot warten unsere Motorräder bereits auf uns. Wir nehmen uns Zeit fürs Ankommen auf zwei Rädern – kurze Einfahrtrunde, Bikes einstellen, Linksverkehr-Gefühl bekommen – und lassen den ersten Abend entspannt im Resort ausklingen. Von hier aus führt uns die Route über charmante Orte wie Bandipur in das entspannte Pokhara – inklusive unvergesslicher Aussicht bei der Friedenspagode und Seepromenade-Atmosphäre, bevor das Terrain langsam wilder wird.

Ab Beni endet der Asphalt und Nepal zeigt seine rauere Seite: Wir folgen dem Kali-Gandaki-Fluss nordwärts, fahren durch die legendäre Kali-Gandaki-Schlucht und erreichen Orte wie Kagbeni, wo sich das Gefühl einstellt, dass die Zeit langsamer tickt. Optional besuchen wir den heiligen Muktinath-Tempel, bevor wir endgültig in Upper Mustang eintauchen: staubige Pisten, weite Hochtäler, erodierte Felslandschaften und diese einzigartige, tibetisch geprägte Atmosphäre.

Unser Höhepunkt ist Lo Manthang, die alte Hauptstadt des legendären Königreichs Lo. Zwei Nächte geben uns den Raum, die Gassen, Klöster und Mauern wirklich zu erleben – nicht nur „durchzufahren“, sondern anzukommen. Mustang war über Jahrhunderte Knotenpunkt einer alten Handelsroute zwischen Tibet und Indien und bewahrte seine kulturelle Eigenständigkeit bis weit in die Neuzeit. Diese Geschichte spürt man hier noch heute – in Architektur, Sprache, Spiritualität und im Alltag der Menschen.

Auf dem Rückweg lassen wir das Hochland langsam hinter uns: über Marpha mit seinen Apfelgärten bis nach Kusma ins spektakulär gelegene Cliff Resort, bevor wir am Begnas Lake nochmals durchatmen. Und dann kommt der perfekte Schlussakkord: ein letzter, landschaftlich starker Fahrtag zurück nach Nuwakot – Rückgabe der Bikes, Abschiedsessen, Geschichten teilen.

Diese Reise ist mehr als eine Motorradroute. Sie ist ein tiefes Eintauchen in eine der abgelegensten Regionen des Himalaya – ursprünglich, spirituell und beeindruckend rau – kombiniert mit Kultur, Geschichte und echtem Adventure-Riding.

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Auf einen Blick

Kategorie Details
Beste Reisezeit März bis Mai und Oktober bis November – trockenes Wetter, klarer Himmel, ideale Fahrbedingungen
Tourbeginn/-ende Kathmandu / Kathmandu
Reisedauer 14 Reisetage / ca. 12 Fahrtage (plus 2 Nächte in Lo Manthang für Erkundungen & Kultur)
Gesamtstrecke Ca. 1.300 km / 812 Meilen
Tagesetappen Durchschnittlich 110 km pro Tag, abhängig von Gelände und Route
Straßenverhältnisse Mischung aus Asphalt, Schotterpisten, unbefestigten Straßen und alpinem Gelände – ideal für Adventure-Bikes
Motorräder Royal Enfield Himalayan 450. Auf Wunsch auch Royal Enfield Himalayan 411 oder Royal Enfield Bullet 500 (Schaltung links, E-Starter, Scheibenbremse vorne) möglich.
Fahrkönnen Fahrten über hohe Gebirgspässe (z. B. Muktinath auf 3.800 m) und auf nicht befestigten Straßen. Diese Tour eignet sich aufgrund der teils rauen Straßenverhältnisse nicht gut für Soziusbetrieb.
Gruppengröße 4-10 Bikes
Unterkünfte Ausgewählte lokale Hotels, Guesthouses & Lodges – von gemütlich bis spektakulär gelegen (Upper Mustang: einfach, authentisch, mit Charakter).
Inkludierte Leistungen Motorradmiete, Treibstoff, Begleitfahrzeug, Mechaniker, alle Unterkünfte, Frühstück, Mittagssnack, Abendessen, Trinkwasser zu den Mahlzeiten und unterwegs, Eintrittsgebühren, alle Genehmigungen (einschließlich Mustang), Inlandstransfers, durchgehende Reiseleitung
Highlights Kathmandu (UNESCO), Durbar Square, Nuwakot, Bandipur, Pokhara & Friedenspagode, Kali Gandaki Gorge, Kagbeni, (optional) Muktinath, Upper Mustang (Samar), Lo Manthang (Königreich Lo), Marpha, Kusma Cliff Resort, Begnas Lake
Reiseleitung Von der Ankunft bis zum Abflug wird die gesamte Tour von einem erfahrenen lokalen englischsprachigen Guide begleitet und unterstützt; ab 6 Teilnehmern steht ein kompetenter und versierter, in Deutschland oder Österreich ausgebildeter deutschsprachiger Reiseleiter zur Seite. Unsere Tourguides fahren immer auf dem eigenen Motorrad und sind mehr als nur Road Captains…
Wichtig Das Visum für Nepal muss vorab online beantragt werden

Reiseplan

Tag Beschreibung
Tag 1 Ankunft in Kathmandu – Ankommen, durchatmen, erster Kulturschock (im besten Sinne). Am Nachmittag schlendern wir gemeinsam zum Durbar Square (UNESCO-Weltkulturerbe) und tauchen direkt in Nepals Geschichte ein.
Tag 2 Kathmandu – Nuwakot: Raus aus dem Trubel der Hauptstadt, hinein in die grünen Hügel Nepals. In Nuwakot stehen unsere Motorräder bereit. Wir drehen eine entspannte Einfahr- und Einstellrunde (Linksverkehr inklusive) und lassen den Abend im gemütlichen Resort ausklingen.
Tag 3 Nuwakot – Bandipur (150 km): Kurvige Bergstraßen, grandiose Ausblicke und immer wieder kleine Dörfer am Weg. Über Gorkha erreichen wir Bandipur. Abends spazieren wir über die historische Mall, wenn das Dorf langsam zur Ruhe kommt.
Tag 4 Bandipur – Pokhara (80 km): Kurze, schöne Etappe nach Pokhara. Anschließend geht es hinauf zur Friedenspagode mit Blick über den See und – bei klarer Sicht – bis zu den Annapurnas. Abends genießen wir die Seepromenade mit guter Stimmung und Live-Musik.
Tag 5 Pokhara – Kalopani (120 km): Wir folgen dem mächtigen Kali-Gandaki-Fluss Richtung Norden. In Beni endet der Asphalt – ab hier wird es staubiger, wilder und genau so, wie wir es lieben.
Tag 6 Kalopani – Kagbeni (90 km): Fahrt durch die legendäre Kali-Gandaki-Schlucht, eine der beeindruckendsten Kulissen des Himalaya. In Kagbeni erwartet uns ein Ort wie aus einer anderen Zeit. Optionaler Ausflug zum heiligen Muktinath-Tempel.
Tag 7 Kagbeni – Samar (65 km): Heute beginnt Upper Mustang so richtig: anspruchsvollere Pisten, dramatische Felslandschaften, weite Täler – und das Gefühl, immer weiter aus der „normalen Welt“ herauszufahren.
Tag 8–9 Lo Manthang: Zwei Nächte in der mystischen Hauptstadt des Königreichs Lo. Wir erkunden die alten Gassen rund um den Palast, nehmen uns Zeit für Klöster, Mauern und Geschichten – und für dieses ganz eigene Mustang-Gefühl.
Tag 10 Lo Manthang – Marpha (130 km): Rückfahrt durch Upper Mustang, vorbei an Dörfern, Gebetsmauern und offenen Hochtälern. Marpha begrüßt uns mit Apfelgärten, Steinwegen und (ja!) dem berühmten Apfelbrand.
Tag 11 Marpha – Kusma (150 km): Wir lassen das Hochland langsam hinter uns und rollen zurück in wärmere, grünere Regionen. In Kusma wartet das spektakulär gelegene Cliff Resort – perfekt zum Ankommen und Entspannen.
Tag 12 Kusma – Begnas Lake (70 km): Eine entspannte Etappe durch die Middle Hills – kleine Straßen, Terrassenfelder und Dorfleben. Am Begnas Lake wird es ruhig: Wasser, Hügel, Sonnenuntergang – der perfekte Kontrast nach Mustang.
Tag 13 Begnas Lake – Nuwakot (170 km): Unser letzter großer Fahrtag führt uns über flüssige Kurven vorbei an Flüssen, Reisfeldern und lebendigen Marktorten. Zurück in Nuwakot lassen wir die Tour bei einem gemeinsamen Abschiedsessen Revue passieren.
Tag 14 Abreise: Transfer zum Flughafen Kathmandu oder optionale Verlängerung für alle, die noch nicht genug haben.

Termine & Preise

October 16, 2027
October 29, 2027
14 Tage

Fahrer: € 3.980

Beifahrer: € 3.480

Einzelzimmerzuschlag: € 490

Der Preis beinhaltet auch die Tourismusgebühr für Upper Mustang in Höhe von 50 USD pro Tag.

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Anzahlung: 300 € bei Buchung (400 €, wenn ein Inlandsflug inkludiert ist), Restzahlung 6 Wochen vor Tourbeginn. Stornogebühren: bis 60 Tage vor Abreise 30 %, 60–30 Tage 50 %, 30–15 Tage 80 %, danach 100 %. Alle Details in unseren AGB.

Karte

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Was die Leute sagen

Es war mein erstes mal Asien, und eine wirklich coole Erfahrung. Konga, Genden und Nieyma kümmerten sich um alles. Leider war uns das Base Camp des Mount Everest nicht vergönnt, weil nach der schlimmen Flutkatastrophe Ende August 2026 keine Permits mehr ausgestellt wurden auf tibetischer Seite. Wenigstens brachten uns die drei zu einem Aussichtspunkt von dem wir den Peak des Everest in 97 km Entfernung sehen konnten.

2026-09-23

Letzten Samstag ist unsere Transhimalaya Tour zu Ende gegangen. Es war eine wunderbare abwechslungsreiche Reise über hohe Pässe, durch enge Schluchten, grüne Täler, karge Landschaften, über Asphalt und Schotter. Dadurch das gesamte Team so ortskundig war, konnten teilweise die Routen auch flexibler gestaltet werden. „Freies Fahren“ war auch fast immer möglich.
Nicht nur das Fahren an sich war großartig, sondern die Möglichkeit viel über die Kultur und die Menschen in Zanskar, Ladakh kennen zu erfahren. Benedikt gab uns enorm viel Input zur Kultur, Land und Leute in diesem buddhistischen Kulturkreis.
Hervorzuheben ist jedenfalls die perfekte Organisation, sowie die Betreuung durch das Team, die Lunch- und Teepausen werden immer in Erinnerung bleiben. Dem Team, Benedikt, Naresh, Jigmat, dafür nochmals ein herzliches Dankeschön.
Ich war schon öfter auf Motorradreisen in Asien unterwegs, diese Reise mit diesem Team von Asia Bike Tours war auf alle Fälle die Beste.
Fazit: jederzeit wieder mit Asia Bike Tours!

2026-09-10

Mit Dir Benedikt und Deinem Team durch den Transhimalaya zu fahren war für mich ein einzigartiges Erlebnis!
Ihr ward jederzeit aufmerksam, herzlich und professionell. Die Organisation war spitze – von den gewählten Touren, kulturellen Erlebnissen über das leckere Essen bis hin zur Versorgung mit Getränken und Snacks – einfach genial.
Super fand ich auch die Flexibilität, die entspannte Atmosphäre und die Gruppengröße (wir waren eine harmonische Gruppe, hatten viel Spaß miteinander). Entspanntes Fahren und Fotostopps waren durch „freies Fahren“ längerer Streckenabschnitte genial.
Mein Fazit: Jederzeit wieder mit Asia Bike Tours! 👍

2026-09-10