Diese 14-tägige Motorradtour durch Ladakh ist ein neu interpretierter Klassiker durch das spektakulärste Hochland der Welt – erweitert um einige der höchsten und abgelegensten befahrbaren Straßen des Himalaya.
Mit erst vor Kurzem geöffneten Pässen und neuen Routen verbinden wir landschaftliche Extreme mit kultureller Tiefe im ehemaligen buddhistischen Königreich Ladakh. Unsere Reise beginnt in Leh, der regionalen Hauptstadt auf 3.500 Metern. Von dort aus führt uns die Route über Alchi und das spektakulär gelegene Kloster Lamayuru weiter nach Kargil und in das abgelegene Zanskar-Tal – eine der ursprünglichsten Regionen des gesamten Himalaya.
Von Padum aus überqueren wir den neu erschlossenen Shingo-La-Pass (ca. 5.100 m) und erreichen die Region Lahaul, bevor wir weiter in die Hochlandebenen des Changthang vorstoßen. Am Salzsee Tso Kar erleben wir die Weite des tibetischen Plateaus, Heimat seltener Wildtiere und Nomadenkulturen.
Ein zentraler Höhepunkt dieser Reise ist der Expeditionstag zum Umling La – mit etwa 5.800 Metern derzeit die höchste befahrbare Straße der Welt. In unmittelbarer Grenznähe zur tibetischen Hochebene fahren wir durch eine karge, fast außerirdisch wirkende Landschaft. Sofern Genehmigungen und Straßenbedingungen es zulassen, besteht zudem die Möglichkeit, die Route in Richtung des noch abgelegeneren Mig La fortzusetzen – eines selten befahrenen und noch höheren Grenzpasses im äußersten Südosten Ladakhs.
Über einsame Grenzstraßen erreichen wir schließlich den tiefblauen Pangong-See auf 4.225 Metern, bevor uns die Reise weiter ins wüstenhafte Nubra-Tal führt. Den Abschluss bildet die Rückfahrt nach Leh über den legendären Khardung-La-Pass, einst als „höchster befahrbarer Pass der Welt“ beworben.
Diese Motorradreise durch Ladakh verbindet fahrerische Herausforderung, kulturelle Begegnungen und extreme Hochgebirgslandschaften zu einem Gesamtpaket, das selbst erfahrene Himalaya-Fahrer nachhaltig beeindruckt – und in dieser Form zu den ambitioniertesten Routen der Region zählt.